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2025

Pressestimmen
  
Mammut-Aufgaben für Apoldaer Günter Ramthor
Aufrichtiger Dank und Ehrung zum 85. Geburtstag

Die Feste waren schon größer und der heutige Jubilar jünger. Die Anerkennung seines gesellschaftlichen, sozialen und persönlichen Engagements sind aber gewachsen und halten bis heute an. Günter Ramthor nahm mit Freude im Hotel am Schloß sowohl Glückwünsche als auch musikalische Grüße vom Orchester der Vereinsbrauerei, den Lindenberger Blasmusikern aus Liebstedt und der Gruppe „Hunger & Durst“ mit Freude entgegen.  
Mit Augenzwinkern und fröhlichem Bestätigen kam endlich wieder das Forschungsprojekt „Ramthorismus“ zur Sprache. Es heißt nämlich, dass Günter Ramthor schon lange vor der Geburt von einem Virus befallen wurde und mit der Geburt im kleinen Berga sozusagen im Schatten des Kaisers (Barbarossa) sich eine Prophezeiung erfüllt: Das Zeitalter des Bieres: Denn Barbarossa am Fuße des Kyffhäusers musste sich und sein Heer einschläfern lassen aus Mangel am wunderbaren und kräftigenden Gebräu.
Nun, Barbarossa schläft noch, die Apoldaer Vereinsbrauerei nicht, sie entwickelte sich trotz Tief- und Rückschläge erfreulich. Der langjährig tätige und treue Ex-Braumeister brachte es auf den Punkt: Der eigentliche Grund des Daseins von Günter Ramthor auf dieser Welt sei die Vereinsbrauerei in der schönen Stadt in Thüringen, in Apolda.  
So bleibt wieder ein Augenzwinkern: Die größte kulturelle Leistung der Menschheit, die Erfindung und Entwicklung des Bieres, vervollkommnete ein Günter Ramthor in Apolda und damit seine Bestätigung als Höhepunkt seiner persönlichen Existenz.
Denn. Nach der Lehre als Brauer und Mälzer 1957, einem Studium 1967 zum Ingenieur für Gärungs- und Getränketechnologie und beachtlicher Verantwortung in der Mammut-Brauerei Sangerhausen war der Weg geebnet zum Direktor des Betriebes. Aber! Günter Ramthor war quasi vernarrt in die Apoldaer Vereinsbrauerei und begann dort folgerichtig am 11.11.1968 die Tätigkeit, die ihn bis heute nicht wirklich losgelassen hat und noch immer inspiriert.
Damit ist zugleich ein Sprung möglich zum gerade fertig vorliegenden Buch „20 Jahre Regina und Günter Ramthor-Stiftung“, denn dort ist festgehalten, wie der Werdegang des Produktionsleiters und dann Direktor weiter verlief – bis zum hoch gewürdigten 65. Geburtstag und der Geburtsstunde der Stiftung.
Nicht zuletzt ist auch dort festgehalten, wie 1989 der Übergang des Unternehmens als volkseigener Betrieb in die Marktwirtschaft zu meistern war. Immer, wenn es darum ging, die Qualität der hier gebrauten Biere zu steigern und das Produktionsvolumen zu erhöhen, traf Günter Ramthor gemeinsam mit seinen Mitarbeitern kluge Entscheidungen.  
Unvergessen auch die riesige Gratulantenschar zum 65. Geburtstag und das Ausrufen der Stiftung mit einem einzigen Gedanken – der studierenden Jugend nachhaltige Schritte in die Zukunft zu ermöglichen.
Ein feiner Kerl, der Günter, sagte Dr. Macher. Eine großartige Persönlichkeit sagen viele Weggefährten. Ein liebevoller Mann, sagt Regina Ramthor, und feierte gerade die Diamantene Hochzeit mit ihrem Günter.
Eine Frohnatur, die soziale Aspekte nie ausblendete, Geselligkeit als Lebensinhalt verkörpert, ein besonderes Maß an Großzügigkeit nicht nur durch die „Ramthor-Stiftung“ beweist und sich noch immer (auch nach 16 Jahren Ehrenamt im Stadtrat) mit den Bürgern verbunden fühlt. Fazit: Seine Popularität basiert auf robuster Kondition, birgt in sich Kontinuität und ungezügelten Fleiß mit und für die Menschen. Grund genug, Günter Ramthor am 14. Januar 2025 in Apolda die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Ein großartiges Leben, ein erfülltes Leben, ein Leben für die Gesellschaft. Herzliche Anerkennung, lieber Günter Ramthor.
           

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Liebe Mitglieder des Stadtrates der Stadt Apolda
sehr verehrte Anwesende

Sie sehen mich bewegt, liebe Freunde.

Meinen aufrichtige Dank für diese sehr persönliche Anerkennung meiner Arbeit, meines Lebens hier in der Stadt, in der Vereinsbrauerei und der Gesellschaft. Es ist mir eine große Freude, mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Apolda und damit als Ehrenbürger geehrt worden zu sein.
 
Die Anerkennung meines gesellschaftlichen, sozialen und persönlichen Engagements sind für mich eine große Ehre. Gerade erst nahm ich von drei Bürgermeistern der Stadt Apolda Glückwünsche zu meinem 85. Geburtstag entgegen. Michael Müller und Rüdiger Eisenbrand, die mich viele Jahre begleiteten und Olaf Müller, der aktuell die Geschicke der Stadt in der Hand hält.

Ich hatte mich schon vor einiger Zeit mit dem Attribut „Bürgermeister der Herzen“  zu beschäftigen, habe mich damals schon gefragt, wie ich zu der Ehre komme. Und nun in schönster Öffentlichkeit – Ehrenbürger der Stadt Apolda. Wer mich kennt, weiß, dass mir sofort tausend Gedanken durch den Kopf gehen. Auch der - was habe ich den Außergewöhnliches oder Besonderes geleistet?

Kaiser Barbarossa am Fuße des Kyffhäusers (meiner Geburtsheimat) musste sich und sein Heer einschläfern lassen aus Mangel am wunderbaren und kräftigenden Gebräu.
Nun, Barbarossa schläft noch, die Apoldaer Vereinsbrauerei nicht, sie entwickelte sich trotz Tief- und Rückschläge erfreulich. Mit Freude habe ich meinen Beitrag dazu geleistet.

Nach der Lehre als Brauer und Mälzer 1957, einem Studium 1967 zum Ingenieur für Gärungs- und Getränketechnologie und Verantwortung in der Mammut-Brauerei Sangerhausen war  eigentlich der Weg geebnet zum Direktor des Betriebes.

Aber! Ich war quasi vernarrt in die Apoldaer Vereinsbrauerei und begann dort folgerichtig am 11.11.1968 die Tätigkeit, die mich noch immer inspiriert.

Gern sage ich auch, dass im fertig vorliegenden Buch „20 Jahre Regina und Günter Ramthor-Stiftung“, mein Werdegang als Produktionsleiters und dann Direktor festgehalten wurde. Ja, und auch die Geburtsstunde der Stiftung zu meinem 65. Geburtstag.

Nicht zuletzt ist auch dort festgehalten, wie 1989 der Übergang des Unternehmens als volkseigener Betrieb in die Marktwirtschaft zu meistern war. Unvergessen der Erhalt der Arbeitsplätze und die Stabilisierung der Brauerei unter völlig neuen Bedingungen.

Für diese Verdienste wurde ich bereits zum 60. Geburtstag mit der Verdienstmedaille der Stadt Apolda, dann 2003 mit dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Gern war ich in den zurückliegenden Jahrzehnten dabei – vom ersten Heißluft-Ballontreffen über Biersommer, Bockbieranstiche, Zwiebelmärkte und nicht zuletzt der großartigen Landesgartenschau und der Thüringentag in der Stadt Apolda.

Natürlich ist DABEISEIN nicht alles, man muss sich schon persönlich einbringen. Das wissen aber alle, die für die Stadt und die Bürger Verantwortung tragen.

So ist das auch mit der Ramthor-Stiftung und dem einzigen Gedanken – der studierenden Jugend nachhaltige Schritte in die Zukunft zu ermöglichen.

Noch immer (auch nach 16 Jahren Ehrenamt im Stadtrat) fühle ich mich mit den Bürgern verbunden.

Das wird nicht anders mit der Ehrenbürgerwürde. Im Gegenteil.

Ich danke für ein erfülltes Leben, ein Leben für die Gesellschaft – hier in der liebenswerten Stadt Apolda.

Den „Bürgermeister der Herzen“ habe ich sehr wohl genossen, nun trage ich für immer den Ehrenbürger der Stadt in meinen Herzen.

                                       

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